Bearbeitet: 13.07.2016.


KOLONISIERUNG außerhalb Sonnensystem.

SF-Autorin C. J. CHERRYH, *1942, USA, SF-Roman PELLS STERN, dt. 1989. Kurzer PLOT - Die raumfahrende Menschheit hat sich entlang des Spiralarms der Galaxis ausgebreitet. In immer größerer Entfernung von der Erde werden Planeten besiedelt. Zwischen Bünden von Siedlerwelten herrscht plötzlich Krieg. Viele Schiffe bringen nach "DOWNBELOW", einer Raumstation im Pell'schen System, Flüchtlinge der umkämpften Welten. Auch Nichtmenschliche.

Ebenso SF-Autorin, dt. 1988, Roman-Serie CHANUR. Kurzer PLOT - Das Auftauchen der Menschen als raumfahrende Rasse hat das Mächtegleichgewicht der verschiedenen anderen Rassen, die zum Teil seit vielen Jahrtausenden interstellaren Handel treiben, erschüttert. Die ränkevollen MAHENDOSAT und die gefährlichen KIF benutzen den Umbruch, um ihre Einflußsphären zu erweitern oder innenpolitische Interessen zu verfolgen.

Autor ROBERT CHARLES WILSON, *1953, Kanada, 1999 schrieb er BIOS. Seuchen haben die Bevölkerung der ERDE dezimiert. Neuer Lebensraum. Planet ISIS (Name ohne heutigen Bezug). Der Planet ist aber nicht zur Besiedlung geeignet. Grässliche Katastrophen ereignen sich. Der Planet ist mit seiner Vegetation äußerst stark aggressiv gegen jedes irdische Leben.

Autor, CHAD OLIVER, 1928-1993, USA, schrieb SHADOWS IN THE SUN 1954. DIE VOM ANDEREN STERN. Umgekehrte Kolonisierung. Aliens auf der ERDE.

SF-Autor IAIN BANKS, 1954-2013, sein hervoragender Serien-Koplex Ausbreitung und Kolonisation ist die KULTUR-SERIE.

SF-Autor STEPHEN BAXTER, *1957, der XEELEE-ZYKLUS, dt. ab 1994, Sein »Xeelee«-Zyklus spielt in einer fernen Zukunft. Die Menschen sind dabei, sich neben den gottähnlichen Xeelee zur zweitmächtigsten Spezies im Universum zu entwickeln. Die Romane und Kurzgeschichten beschäftigen sich mit Aspekten der modernen Physik, mit Singularitäten und den Konflikten zwischen baryonischem und supersymmetrischem Leben. Speziell in Flux findet man eine literarische Beschreibung für Leben auf einem Neutronenstern.

SF-Autor BRIAN W. ALDISS, *1925, Trilogie HELLICONIA, dt. 1982 bis 1985 HEYNE, ein Text in dem Kolonisierung ist, aber der Autor mehr Wertigkeit auf die Beschreibung Ureinwohner legte, Helliconia1 - ein Planet in einem Doppelsternsystem, auf dem ein Jahr 2 1/2 irdische Jahrtausende dauert. Helliconia2 - eine Welt, die einst von Menschen entdeckt wurde, und deren Nachfahren die ERDE längst vergessen haben. Helliconia3 - Frühling - nach mehr als 1000 Jahren erbarmungslosen Winters beginnen die Gletscher zurückzuweichen, zeigt sich das erste Grün. Die Tierwelt erwacht. Nach grausamen Überlebenskampf kriechen die Menschen aus den schützenden Höhlen unter der Erde - die Zivilisation erhebt sich von neuem aus der Barbarei und den Sklavenfesseln der einheimischen PHAGOREN.