Zuletzt bearbeitet: 25.06.2016.


EXODUS - GENERATIONEN-RAUMSCHIFFE.

Der EXODUS - Ausbreitung der MENSCHHEIT in das UNIVERSUM, sukzessive oder blitzschnell, eher Schritt für Schritt Regionen besiedeln. ERZÄHLSTOFF der AUTOREN in der SCIENCE FICTION in der MANNIGFALTIGKEIT aller MÖGLICHKEITEN zur Besiedlung der GALAXIS - Tatsache heutiger Welt. Wir sind jetzt am Anfang des 3.Milleniums. Schon in der Ära 2120 werden wir 12,2 Mrd. Menschen Erdbevölkerung haben. Wie wird es erst in 1000 Jahren sein, wenn zugegeben vorher kein Komet einschlägt? In den AUTOREN ist dieses Thema derzeit Jahr 2016 NUR WENIG noch aktiv.

EXODUS - Technische Voraussetzungen müssen natürlich vorhanden sein. Ebenso die Bewusstseinsinhalte dieser MENSCHEN. Die VERMUTUNG heutzutage: Lebensumstände werden fortlaufend approximiert für eine positive Umgebung. Eben progressiv. Schon heutzutage erhöht sich das Standard-Lebensalter der Menschen in fortlaufenden Dekaden. In manchen Büchern wird die Motivation durch gewissen Zwang unterstützt. UND es gibt keinen ernsthaften Grund für Stagnation der Wissenschaften.

ZWANGS-ENTWICKLUNGEN könnn trotzdem POSITIVITÄT haben. Die SCIENCE FICTION bejaht diese Genesis, in der spannenden Fasson des Abenteuers.

AUTOREN wie A. E. van VOGT, GREGORY BENFORD, JOHN GRIBBIN, ANGELA und KARLHEINZ STEINMÜLLER, DMITRI BILENKIN, sie schrieben Romane ihrer persönlichen Visionen.

ROGUE SHIP, Original 1965, dt. Titel DAS UNHEIMLICHE RAUMSCHIFF, er hatte Protagonisten mit hervorragender HIRNLEISTUNG in seinen Romanen. Die "Hoffnung der Menschheit" ist unterwegs zum ALPHA CENTAURI. Schon über 20 Jahre dauert der Flug, und die Generation der Nachgewachsenen sieht den Sinn der Reise nicht mehr, will rebellieren, will zurück zur ERDE.

Seine Protagonisten waren eigentlich ÜBERMENSCHEN. Besonders in den Romanen SLAN und NULL-A. Wie namentlich andere AUTOREN sperrte VOGT die Protagonisten in gewaltige IMPERIEN. DAS UNHEIMLICHE RAUMSCHIFF ist der Versuch der Menschen der Erde, einen Bruchteil Zivilisation auf einem fremden erdähnlichen Planeten zu retten, da die Erde bald von der Sonne durch eruptive Veränderungen zerstört würde. Das Raumschiff schafft nur ein x-tel der Lichtgeschwindigkeit und wird daher auf dem Weg zu CENTAURUS zum Generationenraumschiff.

500 Menschen bewegt VOGT im RAUMSCHIFF und zeigt wie schwer langjähriger EXODUS den Menschen schwerfällt. Nach DUTZENDEN JAHREN wollen in die HEIMAT zurück, eine Meuterei beginnt. Aber die Meuterei misslingt. Zwischenstation CENTAURUS, nicht bewohnbar, also Weiter zum SIRIUS. Beim Sirius traten sie die Flucht an, weil das Unbekannte sich in nicht menschlicher Form zeigte. Sie hatten Kontakt mit Robotern einer fremden Zivilisation. Diese verhalfen dem Antrieb der "Hope Of Man" zur Überlichtgeschwindigkeit. VOGT gebührt Anerkennung dafür, dass er die Auswirkungen des Überlichtantriebes nach seinen Fantasien zwar, aber wahrscheinlich der Realität sehr nahe, einleuchtend schildert. Die Besatzung, jetzt schon in der fünften Generation, findet schließlich nach Abenteuern den Weg zur Erde. Und die Erde haben Naturgewalten bisher nicht zerstört. Einige Meutereien sind auf dem Raumschiff geschehen, immer mit dem Ziel zurückzukehren. Geheimer Auftrag der Mission war wohl eigentlich im Umfeld des Sonnensystems andere Sonnen mit Planeten zu finden, welche als Ort irdischer Kolonien tragbar sind? Die "Hope Of Man" kommt nach 3000 Jahren auf die Erde zurück, und kann erklären, da sie auch in der Zukunft waren, die Erde wird weiterhin existieren, sie haben dies gesehen ... [MST].

Autor GREGORY BENFORD, *1941, USA, einmal hier zur Wahl der BEZEICHNUNGEN geschrieben, kuriose WÖRTER, er bezeichnet im ZYKLUS CONTACT das ZENTRUM der MILCHSTRASSE provokativ als DER GROSSE FRESSER, in anderen Kulturen steht DAS WAHRE ZENTRUM. Seine HELDEN sind seit 30.000 Jahren unterwegs. Das Schwarze Loch. Andere Spezies sammeln sich am Rand des Schwarzen Lochs. Zahlreiche Rassen bevölkern die MILCHSTRASSE, kommen freiwillig ins WAHRE ZENTRUM. Seine HELDEN sind die sogenannte Bishop-Sippe. MECHANOS jagen andere Rassen. KAMPF um die Ressourcen des Universums. Seit Generationen kämpfen sie gegeneinander. LEBENDE und MECHANOS sind in BALANCE.

Sachbuchautor JOHN GRIBBIN, *1946, England, Roman VATER DER MENSCHHEIT, danach Roman INNERVISIONS = dt. DAS SCHIFF DER VISIONEN. Stark poetisch. Seine Idee das GENERATIONENRAUMSCHIFF. Die Protagonisten der Handlung sind Elyse, Rantor und Falk. Sie leben auf dem Festland des Archipels, regiert von Herzog Kyper. Auf den drei Inseln. In einer Zeit, die verwandt scheint mit dem irdischen 18.Jahrhundert. Sie sind jung und wollen eigentlich in die Welt hinaus um ihre Neugier zu befriedigen. Elysa hat hellseherische Fähigkeiten in ihren Träumen. Sie träumt oft von einem riesengroßen Schiff, und von kleinen Schiffen die gegen den Wind segeln können und von sonstigen ungewöhnlichen Konstruktionen. Vieles davon gebiert bei ihr Unruhe, da ein Faden der Einordnung dieser Dinge in ihr Leben fehlt. Dinge, die es in ihrer Welt gar nicht gibt... Sie sind telepathisch veranlagt...

GRIBBINS Roman ist mehr Mainstream, kein Konzentrat der Schreibweise der SCIENCE FICTION.

Die ehemaligen DDR-AUTOREN ANGELIKA und KARLHEINZ STEIMÜLLER veröffentlichten 1982 die Weltraum-Utopie ANDYMON. Ein Raumschiff vollbringt den EXODUS. Die CREW im KÄLTESCHLAF. Kurz vor dem Ziel WIEDERBELEBT. Ziel Planet ANDYMON.

SCIENCE FICTION hat viele literarische Vorschläge wie der Mensch zu anderen Sternen fliegen könnte. Einer der grausigsten ist der, eine Art gigantische Samenbank zu starten, die am Zielort die Menschen vollautomatisch zur Welt entwickelt, bringt und erzieht. Wie diese Menschen mit ihrer Herkunft fertig werden und sich das Menschlichsein erringen müssen, beschreibt der erste Roman von ANGELIKA und KARLHEINZ STEINMÜLLER. ANDYMON. Rezensionen sagen, es ist mehr eine Chronik, ein Tagebuch, und zeigt wie sich die unmenschlich erzeugten Menschen die Welt entdecken und einen Planeten untertan machen. Eine groteske Schöpfungsgeschichte. Und mancher Leser ist wohl etwas frustriert.