Tagesarchiv 27.Woche (Sonntag 03.07.2011 - Sonntag 10.07.2011)

Datum 10.Juli 2011 (Sonntag) MEZ 10:29 / Nur ein Artikel diese Woche, und das zum letzten nominellen Tag der 8-Tage-Woche. ===»HOME-Seite«=====

Heute sind ausgewählt worden Bücher einer Autorin die vermeintlich gerne schreiben wollte, aber keine richtig fesselnden Themen bewies. Dergleichen Schicksal dürfte nicht selten sein, auch im deutschen Sprachraum. BANKS, HEINLEIN, ASIMOV, BAXTER, LASSWITZ, BEAR, sind da wohl tatsächlich herausragende phänomenale Autoren, denen man Große Talente in die Wiege gelegt hat bzw. hatte. Bezüglich Schreibstil und deren Themen. Aber auch kleine Autoren wollen schreiben, tun es, aber wohl mit magererem Erfolg. Aber immer wieder. Eine Art Stehaufmännchen Politik?
Die Nach-Betrachtung der ehemaligen DDR-Phantastik zeigt, sie wurde billig editiert auf oftmals billigem Papier, aber auch zu billigen Kosten, und dazu in sehr hohen Auflagen. Ein "bescheidener Holzeinschlag" würde der Förster sagen? Eine propere Güte solcher Bücher hat wohl Tausend Fragen. Die Anzahl der Käufer(innen) der DDR-Phantastik damals, war bedeutend höher als heute. Solche Bücher wurden auch oftmals verschenkt, der Blick in die Zukunft "möblierte" manches Bücher-Regal. Auch von Nicht-Sammlern, dieser Zusammenhang glich einem Phänomen.
Auch, kaum einen DDR-Autor kann man rückblickend mit obigen erwähnten "Schreib-Künstlern" zum positiven Vergleich bringen. Warum das? Ein großes Land und keine "Dämonen erster Schreibklasse? Hatten Schuld nur die Zwänge des Staates? Aus der Seeoberfläche sehen vielleicht noch heraus: KRUPKAT, DEL'ANTONIO, STEINMÜLLER, SZAMEIT, KRUSCHEL (dieser mehr nach 1990). Die anderen sind wohl unter gegangen? Sicher ist diese Einstufung objektiv? Gründe für Talentmissing - keiner weiß sie - oder? Die SCHWARZEN des Staates DDR verfolgten und beobachteten die gesamte Kultur, ob Bücher, ob Musik, und anderes, diese wurden staatlich bewertet. Da möchte ich heute schon das "iranische Steine werfen" auf sie anwenden. Die Freiheit des Wortes fehlte absolut. Solche Macht kann vieles verderben.
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Heute Science Fiction-Kost auf der Plattform der PHANTASTIK bei ADEPT. Zur Erinnerung greife ich heute zu längst verblichenen Büchern der US-amerikanischen Autorin R. M. MELUCH (Rebecca M. M.). Ihre zwei übersetzten SF-Bücher (vor 20 Jahren) erschienen deutsch bei HEYNE 1991 und 1993. "Jerusalem in Flammen" 1991, übersetzt vom deutschen Autor HORST PUKALLUS, eine Größe deutscher SF. Das zweite Buch "Kriegsvögel" erschien 1993 bei HEYNE, übersetzt von PETER PAPE. Mehr ist im deutschen Internet von der Autorin nicht bekannt. Kein Eintrag in WIKIPEDIA, aber eine persönliche Homepage www.rmmeluch.com , letzte Aktualisierung im Jahr 2005. Die Homepage enthält vier Cover von Büchern, die aber keinen Einzug in deutsche Verlage haben, sowie verschiedene private Einträge zu Hobbys der Autorin. Keine Altersangaben.

"Jerusalem in Flammen". Alihahd (seltsamer Name) hatte einst Jerusalem bezwungen, die Stadt war Jahrzehnte belagert worden, und er hatte mit angesehen wie Jerusalem brannte. Die Gräuel waren es, die ihn danach aus der Bahn geworfen haben, diese marode-machenden Handlungen des Tötens hatten ihn total verändert. Jedoch alle Friedesuchenden Menschen setzten weiterhin auf ihn, sie kannten ihn als den sicheren Sieger, der gegen fanatisch religiöse Gruppen erfolgreich Paroli geboten hatte. Warum nicht auch jetzt gegen das Monstrum? Ein völlig neuer Gegner war nämlich nun aufgetaucht, ein Krösus, eine Schöpfung des Kosmos (sagt das Buch), wohl eher zu verstehen als eine Schöpfung von Gott, mächtiger als andere Kreaturen der Galaxis…

Kurze Einschätzung: Sicher ein Buch der Gewalt. Thema Krieg, in allen Schattierungen. Charakterliche Eigenschaften werden im Buch beleuchtet und bewertet. Ausübung von Macht wird gezeigt. Eben das Übliche.
Kriegsbücher als Warnungen, ja und nein. Oft war Krieg geschrieben worden um einfach nur Lesespannung zu errichten, um einfach den Start zum Schreiben zu schaffen. Ein Thema für Anfänger? Das Thema Krieg schwirrt noch immer in vielen Autoren-Köpfen herum, ist es ein ewiges Thema? Auch, ja und nein. Geschrieben aus verschiedenen Motivationen heraus. Es ist heute noch sehr aktuell, zumal auch heutzutage Bürgerkriege ein Erscheinungsbild sind, sicher ein Schlechtes! Blicken wir nur auf den Nahen Osten, auf Syrien, auf Gaddafi, da gibt es genügend Beispiele derzeit. Die Auseinandersetzung zur Klärung harter Unstimmigkeiten, zur Machterhaltung der Diktatoren. Durch Kriege gesteuert.

Erwähnenswert ist zum Themen-Stoff KRIEG auch das 1974 erschienene Buch von JOE HALDEMAN, das Antikriegsbuch "Der ewige Krieg". Dagegen das brutale Kriegsbuch von ROBERT A. HEINLEIN "Sternenkrieger". Letzteres war geeignet Krieg notwendig zu finden. Dieses Buch hatten ja viele Kritiker HEINLEIN etwas übel genommen, aufgrund geschilderter Handlung und Szenen. Nun, HEINLEIN war ja auch mal aktiver länger dienender Soldat gewesen, vielleicht daraus entstanden? Und eine andere frühe Strömung phantastischer Literatur eines Russen ZIOLKOWSKI postulierte, je weiter eine Zivilisation entwickelt ist, um so eher vermeidet sie Kriege. Heute kritiklos übernommen - nein. Nun, wir kennen Kriege in Korea, in Vietnam, in Afghanistan, in Irak, usw. Also können wir heutzutage noch nicht davon sprechen, die irdische Zivilisation ist weit entwickelt, würde man ZIOLKOWSKI Glauben schenken… was nun? Ist unser Latein am Ende?

Kurze Einschätzung zum Buch "Kriegsvögel" 1993 im Verlag HEYNE editiert. Raumfahrt ist alltäglich. Verschiedensprachige Nationalitäten haben sich auf drei Planeten nieder gelassen. Ein sehr ferner Planet heißt Tannia in dieser Geschichte, ein anderer Erde, und der dritte Occo. Der genannte Erde ist wahrscheinlich genau unsere Erde. Der Roman erzählt die wechselhafte Geschichte eines Piloten aus dem Krieg. Er ist begeisterter Pilot der Raumfahrt, darf aber nicht mehr fliegen, er lernt ein Mädchen lieben, das aber schon einen Freund hat, beide geraten in heftige Streitereien, und er muss doch wieder fliegen, als Bewohner des Planeten Occo die Erde angreifen, usw… Beide Romane sind keine herausragende Superklasse, diese Mittelklasse haben einige Autoren an sich. Nicht Jeder sollte eben Bücher schreiben, und wenn es noch stark in den Fingern juckt. Internet-Kritiker beschreiben den Roman etwas zu stark abwertend, dies sei als Soldatenmilieu einfach ins Weltall verlegt. Die unterschiedlichen Kulturen werden als zu oberflächlich behandelt. Die Handlung beschreibt eben ausschnittweise das Schicksal eines "Soldaten". Aber es gibt der Roman die notwendig angesehene Lesespannung Die Autorin hat wohl selbst ihre Grenzen bemerkt, und insgesamt etwa sechs Bücher sind kein hohes Schaffen für ihr geschätztes Alter 50 bis 60 Jahre?
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Datum: 05.Juli 2011 (Dienstag) MEZ 00:11 ===»HOME-Seite«===== Ein Blick zu den Sternen. Ein Blick in die Phantastik.

Was ist heute aktuell auf dieser Seite? Wie immer die Phantastik.]
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Einige Bemerkungen über spezielle Sterne auf dieser Seite. Die sogenannten Quasare (mächtigste Sterne des Universums). Die Besonderheit des genannten Quasars besteht in seiner unheimlich weiten Entfernung von der Erde aus gesehen. Ich ziehe den Artikel auch aufgrund seiner besonderen Darstellung dieser Sterne heran. Besonderheiten faszinieren ständig, obwohl in der Verbindung zu dem Buch von CHRISTOH HARDEBUSCH keine direkte Beziehung besteht, stelle ich beide Erscheinungen zusammen. Science Fiction nutzt ja auch bisweilen den Sachverstand der Kosmologie, der Physik, und auch Gegebenheiten der Technik. Die Beziehung der Bücher des Genres Science Fiction zum natürlichen Universum und seinen fiktiven oder natürlichen Planeten, werden in deren Büchern von sehr vielen Autoren dargestellt.

Der deutsche Autor CHRISTOPH HARDEBUSCH (*1974) hat bereits etwa seit dem Jahr 2006 zehn Bücher des Genre SF bzw. Genre Fantasy geschrieben. Der Roman "Missing in Action", Science Fiction, 2010 im Verlag Heyne erschienen, ist geordnet in die Serie JUSTIFIER. Der Autor hat einen Eintrag im Werk WIKIPEDIA, und der Autor besitzt eine persönliche Webpage www.hardebusch.net .

Kurzer Einblick in den Roman: Ein typischer SF-Roman, mit den "Kulissen" der Technik, den fremden Planeten, und natürlich der allerseits beliebten Action. Das Team Justifier nimmt Kurs um ein TransMatt-Portal zu errichten. Jedoch militante Sabotage hindert sie daran. Das Team flüchtet mit einem Shuttle, gerade noch so auf einen fremden Planeten, welcher noch nicht kolonisiert ist. Die Notlandung glückt. Doch schon nach kurzer Zeit stellt sich heraus, die Flora und Fauna des Planeten ist den Menschen feindlich geartet. Jetzt beginnt die Handlung mit einem Kleinkrieg an Möglichkeiten, und Klischees bremsen etwas die Spannung…

Der große Applaus zur Handlung wäre fällig, wenn nicht schon ein SF-Roman die Sammlungen schmückt, der 2003 erschien, vom Autor ROBERT CHARLES WILSON, mit dem Titel "Bios", der diese Konfrontation irdischen Lebens mit feindlicher Flora und Fauna zum Inhalt hat. Internet-Kritiker bescheinigen dem SF-Roman HARDEBUSCHS trotzdem einen gelungenen Text. Man kann ja auch nicht vor dem texten nicht wochenlang nachforschen ob die Hauptidee schon einmal verzeichnet ist - oder? Von mir aus sei dieser Zusammenhang auch nur erwähnt und nicht verrissen. Einen Roman zu schreiben ist immer etwas Großes.
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Datum: 03.Juli 2011 (Sonntag) MEZ 17:20 ===»HOME-Seite«=====
Das Wetter heute, getränkt von Regengüssen, ein Grund mehr ein Buch zu lesen. Mal deutsche FANTASY. Herausgezogen ein Roman einer Trilogie. Von einem deutschen Autor. Deutsche Phantastik klettert wieder empor aus einem Tief, das ehemals die Freunde solcher Literatur verstimmte.

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Ein Buch der FANTASY.


Der deutsche Autor BERND PERPLIES (*1977, Wiesbaden) veröffentlichte 2008 seinen Debütroman aus der 3-teiligen Serie "Tarean". Der hier vorgestellte Roman "Gegen die Zeit" erschien im Jahr 2011 im Verlag EGMONT LYX. Ein Buch mit 419 Seiten. Der Roman gehört zur Trilogie "Magierdämmerung" des Autors. Insgesamt erschienen bisher 7 Bücher des Autors PERPLIES. Der Autor besitzt einen Eintrag in WIKIPEDIA. Und der Autor hat eine persönliche Webpage www.bernd-perplies.de , in welcher er seine Bücher näher vorstellt…

Das Buch wie folgt kurz dargestellt: Die britische Hauptstadt 1897 wird neben einem normalen Dasein von Bürgern bevölkert von mysteriösen Menschen oder wesen, von sogenannten geheimen Logen. Ihre Anhänger verstehen sich auf Wirkungen durch Magie. Logen, die schon einige Jahrhunderte existieren, und die ihre geheime Magie an Erben weitergeben. Aber man wacht auch darüber, dass niemand sich mittels dieser Magie zu eben solcher Weltherrschaft aufpeppt. Alles gerät aber in eine schräge Situation als einer der Magie-Lords umgebracht wird. Es folgt daraufhin ein Putsch. Der Autor führt durch das gesamte Geschehen eine große Anzahl Protagonisten, belebt auf diese Weise die gesamten Handlungen. Das Durcheinander wird noch gestärkt, als der Heilige Stuhl Roms eine Magierin schickt zur Klarstellung und Untersuchung der Lage in London. Doch auch französische Magierjäger kommen nach London…

Internet-Kritiker bezeichnen solche viktorianischen Welten oft als Steampunk und sie schreiben, die Welten des BERND PERPLIES finden sehr gute Aufnahme in der Leserschaft...
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