"BLOG - Mathematiker schreibt über Literatur-Genre SCIENCE FICTION an Hand von Büchern."

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AUGUST 2018... DER dunkle Vorhang ENTERPRISE... #SCHEIN + NICHTSCHEIN#...


Ein Sonntagabend im Jahr 2023 - das Schlafzimmerfenster hat keinen dunklen Vorhang mehr, Transparenz ist Bürgerpflicht. Kein Fenstervorhang, also am Fenster keine Besonderheit. Im Allgemeinen, aber für mich von totaler ewiger Bedeutung. Ich will lesen, bei Lampe und Mondschein, mit wechselnden Blicken zum und durchs Fenster. Denn ich bin aufgeregt. Meine Autorin ANNETT-DAKOTA hat sich per Telefonat eingeladen zu mir. Für heutigen Sonntag. Und ich bin sehr froh darüber. Eine Flasche dieses fremdartigen Tequila-Sekts bringt sie mit. ANNETT-DAKOTA ist im 40Alter und mag scharfe Sachen. Ich bin gespannt, eigentlich doch cool. Erinnerungen an die Erste Freundin brechen wieder auf. Die Erste war MARGOT, vor langer, langer Zeit, der sagenhafte Kurschatten, ich lag krank in GOTTLEUBA. Ich halte das Buch in den Händen, auf der Seite 61 bricht ein Krieg in der Buchgeschichte aus. Weil ein jugendliches Paar, auf dem Habitat FROM-LEBEN gewisse dominierende Aliens provoziert hat. Das Paar ahnte nichts von der Macht dieser Aliens. Der Handlungsverlauf der Geschichte bis Seite 61 ist langweilig und banal. Ich habe schon viele Bücher über Helden, Märtyrer, Widersacher, und Gestaltwandler gelesen. Zukunftsthemen kenne ich sehr viele. Nur neue Autoren bringen neue Gedankenwelten. Das Buch hat mit tollen Bildern 573 Seiten. Die Autoren verdienen an der Anzahl der Wörter in den Büchern. Der Krieg in diesen Buch reißt mich nicht hoch in Spannung und ich ertappe mich abseits der Buch-Geschehnisse, ich stiere schon einige Sekunden auf die Zimmerdecke. Einfach abgelenkt wegen Langeweile beim lesen. Eigentlich bin ich jetzt gedankenlos. Ich schaue, irgendein Schemata zeichnet sich im fast kaum wahrnehmbaren Pastell dort oben ab. Ein erstes Mal fällt mir das eben auf. Die Pastellfarben haben Formen. Je längere Sekunden ich schaue erkenne ich auch Schatten. Umrisse. Ein undeutliches Raumschiff, Anfang und Ende total verschwommen. Das Raumschiff wie das der Buchillustration auf Seite 44.

Sieben Minuten meines schauen an die Zimmerdecke sind etwa vergangen und ich erkenne dort oben nun auch den Umriss einer jungen Frau, staunend sehe ich Ähnlichkeit mit Autorin ANNETT-DAKOTA. Einfach so, dort oben an der Zimmerdecke. Ich wollte manche Zeiten alles tiefgründig wissen, das ist nun hierbei wieder mein Antrieb. Meine Initiative. Neugier schadet nicht, sage ich mir. Mein Kopf formte innerlich alte Erkenntnisse neu auf, durchwühlte Erklärungsnöte. Nun durchlief meinem Kopf die Liste der Mieter, die im Haus mal wohnten. Das Haus ist sehr alt, mit sehr hohen Zimmerdecken, und oft verblichener Deckenmalung. Vor Jahrhunderten war das Mode. Auch Schriftsteller sollen im Haus zeitweise gewohnt haben. Frau DIETRICH nebenan sagte mir beim Einzug solche dunklen Leute wie BLACKWOOD, wie HAWTHORNE, und im späteren Jahrhundert soll die ungarische FEHER hier gewohnt haben. Lange haben die Mieter niemals hier gewohnt. Sieben Jahre war schon größere Ausdauer. Wer weis was hier mal getobt hatte.

Kommen daher die komischen Gedanken zu dem was ich sehe? Die Zimmerdecke ist drei Meter hoch. Mit übertünchten Fresken. Wie im alten Rom. Alles nur schemenhaft, aber real doch möglich. Alles undeutlich. Ich bemühe mich wieder um Aufmerksamkeit für das Buch. Und nehme diese Gedanken weg - es ist fast Mitternacht und ANNETT-DAKOTA ist noch nicht da. Das Buch, der Krieg darin, das führt mich jetzt in den erlebten Krieg meines Vater ERICHIO. Er hatte kaum vom Krieg erzählt. Nichts berichtet aus seiner Soldatenzeit. War er ein brutaler Soldat? Aber er hatte eine Freundin in der feindlichen Zivilisation. Der Krieg war schrecklich, einige vergilbte Fotos bestätigen das noch heute. Aber, wenn er eine Freundin im Krieg hatte, dann war er doch kein brutaler Soldat. Die Freundin sei hübsch und ein bisschen sensibel gewesen. Er meinte, ihre Liebe zu ihm sei das Beste im Krieg gewesen. Die beste Eigenschaft der "Feindin" war dies. Mutter ELISABETH hatte diese Episode niemals ernstlich gestört, dieser Krieg war ja Jahrzente vorbei.

Die Zimmerdecke nimmt Formen an von Bildern aus Büchern und irgendwelchen Grafiken und einer recht menschlichen Fee wie das Gesicht meiner Autorin ANNETTE-DAKOTA. Die Bücher erzählen das geschilderte Leben, ich bemerke oft paralleles Geschehen, Bücher bringen das eigene Leben zu übersinnen. Ich glaube den Geschichten nur in der Stunde der Zeit, da ich sie lese. Die unwirklichen Geschichten der Zukunft sind nur Unterhaltung. Man kann träumen, sich in die Heldenrollen hinein denken, jedoch nur die wirklichen Geschichten, die Echten, sie bringen Erfahrungen. Ich beginne zu Erinnern... vor etwa 34 Jahren geschahen die Merkwürdigkeiten und trotz des unnatürlichen Geschehens war es mir die flippige lebendige Wirklichkeit, nun eher die temporäre Wirklichkeit, die niemals zurückkehrte.

DAMALS... der dunkle Vorhang am Fenster, mit den aufgedruckten schnittigen Mustern des bekannten Raumschiffes ENTERPRISE, wie bekannt eben das amerikanischem Icon der Film-SF-Serie ENTERPRISE. Dies Bild auch auf dem dunklen Vorhang, über das ganze breite Zwei-Meter Schlafzimmerfenster, das abends geschlossen wie etwa das städtische Theater nach Mitternacht, wie immer des abends, jeden Abend, der Vorhang verbarg nun was dahinter war. Draußen und Drinnen. Neugierigen Nachbarn versperrte er den Blick, ihre Balkone waren keine Trittbretter mehr in meine persönliche Intimsphäre, er begrenzte ihren nächtlichen Erzählstoff bezüglich lapidaren Tratsch. Wie abgeschnitten der Garten und die Stadt. Sommer wie Winter. Wie eben durch eine feste Tür oder blecherne Jalousie. Kein Licht könnte hindurchdringen wäre es auch nur Tag gewesen. Existenz meiner Ruhe und Zufriedenheit. Fürs Bücherlesen. Der dunkle Vorhang.

Ich las fast jeden Abend im Bett. Mit Kondition und Konzentration. Dabei meist nur Literatur-Genres Science-fiction und Fantasy. Seit vielen Jahren. Im gewissen Sinn musste man davon schon besessen sein. Ich war es ganz sicher. Meine Bücherregale beherbergen viele Romane und Erzählungen dieser Motive. Zugleich war ich von dieser Literatur besessen. Meine Faszination unbändiger Sammlermanie. Meine Bücherregale sind voll davon. Und es war Abend. Das dicke Buch "Caroline im nahen Orbit", eine Fantasy, von EMANUEL FASSBREIT in meiner Hand, war ich doch nach 22 Seiten gelesen schließlich eingeschlafen.

Alltägliches Tun, morgens als erste Handlung den Vorhang öffnen, Vorhang ENTERPRISE mit EIFER, man sagte auch WARP, FÜNF beiseite stoßen, und das Zimmer zu lüften. Ein festes unzerstörbares Programm, in meinem Hirn, festgebrannt wie auf einem metallenen Chip. Damit zelebrierte ich meinen Tagesbeginn um Sportübungen zu starten. Nun war der Morgen angebrochen. Meine Erwartung im Finsteren zu erwachen, erfüllte sich heute nicht. Licht kitzelte mich ganz ungewohnt in dieser zeitigen unbefleckten Frühe an der Nase, und lockte erste Regungen meines Hirns hervor. Wieso Licht? Mein Blick zum Fenster und die sprudelnden Worte: "Wieso? Warum?", - erschienen blitzschnell aus meinem Mund, der vor Staunen offen blieb. Der Vorhang des Fensters war offen. Licht flutete ungehindert herein. Nicht weiter schlimm, aber von wem geöffnet? Das war der knallharte Umstand, der mich sofort aus dem Bett springen ließ. Ich lebe allein in dieser Wohnung. Nur meine Tochter sah ab und zu nach mir - doch früh? Wohl nicht? Mir stockte der Atem, mein Denken fand diesen Fakt abscheulich. Ekelhaft. Döste ich doch noch gern frühmorgens über Pläne für den Tag. Und irgendwer musste doch nun den Vorhang geräuschlos geöffnet haben? Also, meine Tochter war da gewesen.

Sie war nicht da gewesen, das offerierte ein betuliches Telefonat mit ihr. Und am folgenden Tag das gleiche. Der Vorhang war schon auf. Permanent schlecht. Diametrales Gegenteil von ekelhaft, wenn es das gibt - die Lage wurde langsam beängstigend. Mein Bierverbrauch stieg von Woche auf Woche. Mein Lesepensum sank. Unsicherheit bezüglich meiner Wohnung ergriff mein Bewusstsein. Ich informierte Freund CARLOS, welcher meinte, ich öffne den Vorhang selbst unbewusst. Aber dieser Satz beruhigte mich keinesfalls. Ich schlief fortan schlecht.

Mein Kopf brütete, ähnlich einem Generator oder kleinen Kernreaktor, pausenlos, abschalten konnte ich schon nicht mehr, und ich wusste keinerlei Antwort mehr. Wer oder was öffnete den Vorhang? Was? - war eigentlich Blödsinn, Wer? - war richtig. Varianten hatte ich durchgespielt. Genau wissend, ich hatte abends jedes mal den Vorhang manierlich geschlossen, stiegen langsam wunderartige Begängnisse und Vermutungen in meine Ganglien, ungewöhnliche Gäste, Gestalten aus Büchern, die ich aber nicht ganz ernst nehmen wollte, sie beruhigten zeitweise, doch nicht auf Dauer. Morgens war er wieder automatisch offen. Ja automatisch. Öffnet etwa eine hübsche schlanke Fee ...? - kam ich schon ins spinnen und dieser Gedanke schien in meinem Kopf Wahrheit zu werden. Schon malte ich mir eine außergewöhnliche Begegnung aus, aufgrund der Bücher, die sehr zu meinem Vorteil ausfiel: Süße Worte, sanftes Lächeln, leichte Berührungen, leidenschaftliche Küsse, ...? Doch nach zwei Tagen verwarf ich diesen Spleen. Ich war durcheinander, wie der Inhalt eines Schneeglases. Bestrebt hinter dieses freche zählebige und verteufelte Geheimnis zu kommen, erdachte ich eine exklusive Fangmethode, nämlich die Befestigung eines transparenten Fadens am Vorhang, das andere Ende des Fadens festgemacht an einem dicken Lexikon der Science-fiction. Würde der Vorhang nun aufgezogen, fiele das Lexikon mit einem derben Knall zu Boden, der mich sicher wecken würde? Und ich hätte die Ursache vor Augen.

Abends. Gesagt, getan, den Faden mit sinnvoller Akribie gespannt, damit auch nichts schief gehen konnte, ich schlief ein, schlief ganz unruhig ob der bevorstehenden Lösung der Sache. Weckte am Morgen vergnügt auf, glaubte ich doch an heutige Aufklärung. Die Wahrheit - mir knallte ein Pflasterstein an den Kopf - der Vorhang war wieder offen. Und es hatte keinen derartig von mir gewollten Knall die Nacht gegeben. Das Lexikon lag nach wie vor am Platz, auf dem dunkelroten Stuhl. Aber der Faden war abgelöst, sorgsam getrennt, Reste hingen noch am Stoff. Nun - Wer foppt mich? Das Phantom WUNDER schien immer festere Gestalt anzunehmen, aber wie arrangierte es sich? Wiederholungen meiner Methode erbrachten nichts. Es vergingen Tage, eine Woche, der Vorhang war morgens stets offen. Und ich wusste nach wie vor nicht wodurch. Meine Nerven leicht flatterten sprichwörtlich wie Wäsche im Wind. Ich aß nicht mehr richtig. Entmutigt beließ ich die Sache, schon Nuancen fatalistisch. Dieses Geheimnis blieb in meinen vier Wänden verborgen wie der Putz hinter der Tapete, wahrscheinlich immer? Traurig, mystisch, unheimlich. Und ein wenig fuhr ein Gruseln über meinen Rücken. Vielleicht konnten Nachbarsleute noch Rat geben? Beobachtungen? Erlebnisse? Bei ihrer starken Neugier. Jedoch Nachts? Mein letztes Aufbäumen erlosch von selbst ohne Glut.

Doch eines Nachts, drei Tage darauf, nach einer ausgiebigen Party, die mich eigentlich wieder stimmungsmäßig Instand setzen sollte, ich hatte viel und schlecht gegessen, mit Hobby-Freunden, wachte auf, und konnte nicht wieder einschlafen. Ruhig, bewegungslos, lag ich im Bett, hatte eine furchtsame Ahnung, die Augen weit offen und ließ allerlei Gedanken über mein persönliches Wunder Revue passieren. Ein dumpfer lauter Klang von den Büchern drang herüber, gebar unheimliche Spannung in mir, nach dem Motto: Jetzt kommt die Auflösung des Problems. Den Roman im Blickfeld in dem ich derzeit las, bemerkte ich, er schlug sich sonderbarerweise von selbst auf, den Hartdeckel beiseite klappend, wie von Geisterhand geblättert, und eine Seite in der Mitte des Seitenstapels mit einer farbigen Grafik wurde sichtbar, offensichtlich Zauberei. Erregt schaute ich, zwang mich qualvoll zum Ruhigsein, zur kneifenden Geduld und wusste doch schon, dass Unnatürliches geschehen würde? Die Grafik zeigte eine junge hübsche Fee vor einem gigantischem Raumschiff im fast durchscheinenden Lila-Gewand, eine ergötzliche Figur, beleuchtet von einer imaginären Lampe aus dem Hintergrund. Und plötzlich, wie auf Kommando, oder wie das frühlingsartige stoßweise Wachsen eines Pflanzentriebes oder Keimes, explodierte die Grafik, wurde die Fee etappenweise menschengroß, materiell wie du und ich, anfaßbar, sie lächelte sinnig zu mir herüber, ein Feuer von Stimulation, denn ich berührte sie noch vorsichtig, bevor sie die zwei Meter vom dunkelroten Stuhl zum Fenster schritt, um den Vorhang aufzuziehen. Ein total hübsches Wesen, eine bildhübsche Frau, und ich glaubte der Günstling eines Zaubers zu sein.

Trotzdem gelang mir keine Entspannung. Meine Lungen platzten bald vor stillgehaltenem Atem, und doch fassungslos und unfähig irgendetwas zu tun, schleppte ich zwei Worte aus Geist und Lungen zu meinem Mund: "Du also!", denn ich kannte die Grafik. Ganz emotional und unbedacht ausgesprochen, meine erste Reaktion, sie zerbrach nicht erbarmungslos die unheimliche Pracht des Ungewöhnlichem wie zu Luft, nicht zu aufdringlich-heraufströmenden Sauerstoff, die Fee löste sich nicht urplötzlich auf, nein, sie fragte mich sanft und freundlich nach dem Lösungswort ihres Erscheinens, erriet ich den geheimnisvollen Code ihres Meisters würde sie immer existent bei mir sein, mit mir leben wollen, bis in alle Zeiten ... Mein Hirn war vor soviel Ergebenheit und Liebe die mir widerfuhr sofort blockiert - Schuld war mein langes Alleinleben - wie zugeklebt, vernagelt, verschlossen vor Glücksregungen, diese Möglichkeit, die sie mir offenbarte nahm mir simpel die Luft, auch die Besinnung. Und vor positivem Schreck stammelte ich noch einige Worte, doch sie hatten keinen normalen Sinn, der Klos im Hals verwandelte die Buchstaben in schrecklich-unsinnige Permutationen, sie entsprachen keiner Rechtschreibung mehr, nur ein desolates Gequake erschall - ACHZFAS, ERDAGDAS, VADSTERF. Halbgetötet brach ich ab, und sie schüttelte traurig den Kopf über mein Unvermögen. Sie gab mir ohne Lächeln mitleidsvoll noch 10 Minuten Bedenkzeit, sie öffnete derweil schon kühler den Vorhang, stockfinster draußen die Nacht, auch die ENTERPRISE konnte nicht helfen, sie war Science-fiction, doch hier waltete Fantasy. Inhalte vieler dieser Bücher, im Kopf gespeichert, rasselten vorüber wie auf einem Monitor, das letzte Buch bot vielleicht die Lösung - Caroline - doch meine Ohnmacht hielt starr an wie die ewige Stofflichkeit eines gewöhnlichen Steines, ankerte weiterhin ein Nicht-artikulieren-können der Sprache, ich war fertig. Aus. Vorbei. Die beste Chance meines Lebens dahin.

Ihr Wesen blieb im Raum noch wie für Sekunden eine bunte Säule, dann wie ein Hauch Ozon, schließlich war sie dahin, nur noch Erinnerung ... Nichts ist von ihr noch da, garnichts weiter, nichts mehr ...

Und noch heute rätsele ich: War dies tatsächlich geschehen? Oder ein Traum? Nein. Es wäre Demagogie, es zu leugnen. Es war Realität, wenn auch wohl eine einmalige Ausnahme? Es war eine ungewöhnliche plötzliche Liebe. Langsam auch schiebt sich für mich die Notwendigkeit eines Fenstervorhangs wieder in den Vordergrund, die Neugier der Nachbarn kann man nicht bändigen, sie ist Gesetz.

Ich, JOHNNY, wache auf, der Erinnerungstraum vorbei, weit nach Mitternachtsstunde, der SKYPE-Computer zeigt das Conterfei meiner Autorin ANNETT-DAKOTA, sie wiederholt den gesprochenen Satz wohl schon das Siebente Mal: "Mein Mann wollte nicht, dass ich heute zu dir komme, Entschuldige bitte, den Tequila-Sekt trinken wir nächstes Mal...".

Ich war noch gedankenmäßig im Abseits, aber diese Worte jetzt Zwei-Uhr-Dreißig betörten mich total, etwas böse, etwas froh, da hörte ich noch: "Montag Abend komme ich gewiss, deine neue Erzählung "AFTERNOON oder Die SONNE BAMET", da müssen wir die Jahre Ändern...", und ich schlief doch noch beruhigt wieder ein.